Warum?

In den letzten Jahren sind Integration, Leben in Vielfalt und Begegnung auf Augenhöhe Schlagwörter für den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland geworden. Spätestens am Samstag, den 7. April 2018 – dem Tag der Amokfahrt in der Innenstadt – wurden diese Werte in Münster auf den Prüfstand gestellt. Jetzt weiß jeder, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl sind für unsere Stadt.

„Wir erzählen“ ermöglicht Begegnung

Dazu müssen wir aufeinander zugehen können, uns kennenlernen, einander ein wenig verstehen – nicht nur gehetzt im Supermarkt, fiebernd im Krankenzimmer beim Arzt, oder im angespannten Gespräch mit dem Sozialarbeiter. Durch „Wir Erzählen“ können Menschen, die sich möglicherweise sonst nie über den Weg gelaufen wären, respektvoll, sicher und bedacht über grosse Themen unterhalten. Der Diaolg ermöglicht jedem, über den eigenen Tellerrand zu schauen, Stereotypen und Vorurteile abzubauen, Unterschiede zu feiern, Potentiale wertzuschätzen und neue Persepektiven für sich und die Stadt Münster zu entwickeln.

Eine Stadt, in der Verbindung hergestellt wird und Brücken gebaut werden, anstatt Gräben gegraben, bleibt sicher, lebenswert und zukunfstfähig

Münster muss offen bleiben und darf nicht zu einer gespaltenen Gesellschaft werden. Die Stadt soll allen Menschen Geborgenheit bieten können, egal wo sie geboren sind oder welchen kulturellen oder sozialen Hintergrund sie mit sich bringen. Dies wird möglich, wenn wir durch gegenseitiges Geschichten-Erzählen füreinander Empathie und Anteilnahme aufbauen.